Das erste Rennen der Saison ist ja immer so eine Sache… Nervosität, Ungewissheit und Vorfreude teilen sich da sekundlich das Stimmungsbild in mir. Aber nach recht guten Vorbereitungen und einen recht guten Halbmarathon 2 Wochen vor dem Rennen, war ich recht zuversichtlich. Auch wenn ich schon lange nicht mehr in Freiburg lebe, sehe ich die Gegend als Heimat an und dementsprechend war Kraichgau schon ein Art Ausflug in die alte Heimat. 

Die Woche vor dem Rennen war Chaos pur. Ich wusste nicht ob mein Material rechtzeitig kommt und ob ich evtl mit Trainingslaufrädern oder sogar nackt starten muss. Aber das hat sich in letzter Sekunde alles noch geklärt – zum Glück. Da ich die letzten Wochen einen recht hohen Trainingsumfang gefahren bin, war ich mir nicht sicher wie ich tapern soll. Was hab ich gemacht? Einfach durchtrainiert. Okay ich hab die Woche auf 20 Stunden runtergefahren. Dementsprechend bin ich in Kraichgau aus dem Training raus gestartet und dafür hat es sich ganz gut angefühlt.

Das Schwimmen: Als notorischer Nichtschwimmer, habe ich den Winter hart an mir gearbeitet. Leider konnte ich die 30 Minuten Marke noch nicht knacken, aber für das 2. Freiwasserschwimmen des Jahres war die Zeit (mit verschwimmen) ok.

Das Radlfahren: Die ersten 10k waren flach & das hab ich genutzt und bin mit 300 Watt losmarschiert und bin auf Platz 10 vorgefahren. Danach hab ich es gefühlt ruhiger angehen lassen, aber mein SRM sagt das es trotzdem 290 Watt waren. Den Rest der Radrunde hab ich Speisen und Reisen gemacht um mich für den Lauf vorzubereiten. Dabei bin ich auf Platz 7 vorgefahren und hab viel zu viel Gels gefuttert…

Das Laufen: Eigentlich hatte ich gehofft meinen Turbo durchzuzünden und beim Lauf einen rauszuhauen. Den ersten Kilometer bin ich wie geplant angelaufen, doch dann hab ich schnell gemerkt das meine Magenschranke dicht war und die Gels rauswollten und das sofort. Also hab ich das Tempo gedrosselt, in der Hoffnung so dem Schlimmsten entgegenzuwirken, aber es wurde nicht besser. Nach 1 1/2 Runden dachte ich okay was solls versuchst es nochmal in Schnell, aber das war der entgültige Todesschlag für meinen Magen, sodass er einen Gruß an die Wiese geschickt hat. Danach ging nicht mehr viel und ich bin im lockeren Tempo nach Hause gelaufen.

Also wieder mal was gelernt. Aber unterm Strich ist die 4:32 und der 15. Platz für den Saisonstart okay. Jetzt gehts nach Heilbronn. Die Strecke hab ich mir auf dem Heimweg schonmal angeguckt: schön bergig!
Bis Dahin Flo

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