Hi Leute,

Heilbronn war für mich ein Wechselbad der Gefühle. Nach dem Start in Kraichgau bei dem ich mit Magenproblemen zu kämpfen hatte, ging es die Woche darauf noch ein paar Tage so weiter und am Wochenende hatte ich leichte Anzeichen einer Erkältung, was ich aber einfach auf das harte Training der Wochen zuvor mit der anschließenden Ruhephase nach dem Rennen schob.

Also fühlte ich mich mental bereit Hartgas beim Duathlon zu geben, welcher wegen der schlechten Wasserverhältnisse anstatt des Tri’s ausgetragen wurde. Der Duathlon ging auch stark los und ich konnte Vollgas reingehen, allerdings haben die Experten Andi Dreitz und Co das Tempo so brutal hochgehalten, das ich stark über meinem Renntempo rennen und fahren musste, um nicht ganz weg vom Fenster zu sein. Und so hab ich mir quasi  in den ersten beiden Rennstunden selber das Leben genommen. Danach hab ich versucht Schadenbegrenzung zu betreiben und hab für einen guten Lauf, auf dem Rad an Tempo rausgenommen.

In der Wechselzone ist dann zum Supergau gekommen. Ich bin über eine, mit Teppich überlegte, Bordsteinkante so dumm geflogen, das ich mir irgendetwas an meinem rechten Knie getan hab, was zu abartigen Schmerzen führte. So konnte ich nicht annähernd mein Tempo laufen und da es nicht besser wurde, musste ich nach 6km vom Halbmarathon aus dem Rennen gehen, um von der Aktion keine größeren Folgeschäden davon zu tragen. Für mich ist das mein erstes DNF in meiner Laufbahn und es ist verdammt brutal damit klarzukommen. Sicherlich war es die richtige Entscheidung, um nicht wieder in eine längere Laufpause reinzurutschen. Heilbronn war für mich nur eine Vorbereitungsstation für den längeren Saisonaufbau gen Ende September, aber trotzdem sitzt die Enttäuschung sehr tief.

Jetzt gilt es nach vorne zu schauen.

Flo

p.s. Laut unserer Startfotografen war ich Gewinner des “besten Outfits” – akzeptabler Trostpreis 🙂

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